Ein Bekannter sagte mir heute beim Mittagessen, es sei ja durchaus interessant,was er hier lese. Aber ich solle mich doch bitte etwas kürzer fassen. Also halten wir uns dran.
Die Autotour nach Lettland, Estland und Litauen haben wir auch gestrichen. Obwohl der Reiseführer, den wir vorsorglich gekauft hatten, Interessantes versprach.
Das Problem ist die Distanz. Von Basel nach Vilnius, der Hauptstadt von Litauen, sind's immerhin 1904 Kilometer. Und zurück gerade nochmals. Gut, dann war da noch die Reisewarnung des EDA: "Taschen- und Autodiebstahl sind relativ häufig." Wir fahren eine besonders im Osten beliebte deutsche Automarke.
Da fliegen wir mal hin. Über ein verlängertes Wochenende. Oder nach Tallinn, dort soll es auch schön sein.
War das jetzt kurz genug?
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Montag, Juni 22, 2009
Mittwoch, Juni 17, 2009
Südafrika für eine Woche
Wenn man über vier Wochen freie Zeit verfügt, dann stellt sich, wie gesagt, die Frage – was tun damit?
Fest steht, man wird irgendwohin reisen. Zum Beispiel könnten wir endlich mal meinen Schulkameraden in Südafrika besuchen und dann noch eine Rundreise in einem Mietauto dranhängen, Nationalpark inklusive und vielleicht noch hoch nach Namibia. Ist ja auch nicht so heiss im Juli dort unten.
Diese Idee war gut für eine Woche.
Denn was weiss ich aus welchem Grund, plötzlich waren alle (gefühlt) Medien voll von Berichten, wie unsicher die Lage im Land sei.
Ach Blödsinn schrieb mir mein Schulfreund aus alten Tagen als Antwort auf eine etwas besorgte E-Mail.
Gut, Johannesburg solle man meiden. Und gewisse Gegenden in Kapstadt auch. Und die Townships sowieso. Überhaupt empfiehlt es sich, die Autotüren immer geschlossen zu halten und wenn es brenzlig wird, auch mal bei Rot über die Kreuzung zu fahren.
Er allerdings wohne in einem Viertel, das noch immer von Weissen dominiert werde, die Sicherheitslage sei völlig unbedenklich.
Gut, er habe alle Türen und Fenster, letztere sowieso vergittert, mit Signalgebern ausgestattet, die alles Verdächtige an die Security der Siedlung melden. Und während er noch ein paar andere Sicherheitsmassnahmen beschrieb, die Teil seines Lebens sind und dabei an seinen kürzlichen Besuch in der Schweiz zurückdachte, „dann wohnen wir schon irgendwie in einer Festung.“ Rund ums Haus habe es nämlich noch eine hohe Mauer.
Was ihm letzten Winter in der Schweiz aufgefallen sei: Wir würden unsere vollgepackten Einkaufstaschen über die Strasse zum Auto tragen – also das mache man in Südafrika besser nicht.
Eben. Dachte ich. Ein Auto mieten und einfach aufs Gradwohl herumzufahren für vier Wochen? Da schaue ich mir die Sicherheitsprobleme der weissen Südafrikaner lieber in der Tagesschau an. In einem dieser Einsfünzigberichte vor dem Wetter. Wenn schon.
Südafrika war vom Tisch.
Fest steht, man wird irgendwohin reisen. Zum Beispiel könnten wir endlich mal meinen Schulkameraden in Südafrika besuchen und dann noch eine Rundreise in einem Mietauto dranhängen, Nationalpark inklusive und vielleicht noch hoch nach Namibia. Ist ja auch nicht so heiss im Juli dort unten.
Diese Idee war gut für eine Woche.
Denn was weiss ich aus welchem Grund, plötzlich waren alle (gefühlt) Medien voll von Berichten, wie unsicher die Lage im Land sei.
Ach Blödsinn schrieb mir mein Schulfreund aus alten Tagen als Antwort auf eine etwas besorgte E-Mail.
Gut, Johannesburg solle man meiden. Und gewisse Gegenden in Kapstadt auch. Und die Townships sowieso. Überhaupt empfiehlt es sich, die Autotüren immer geschlossen zu halten und wenn es brenzlig wird, auch mal bei Rot über die Kreuzung zu fahren.
Er allerdings wohne in einem Viertel, das noch immer von Weissen dominiert werde, die Sicherheitslage sei völlig unbedenklich.
Gut, er habe alle Türen und Fenster, letztere sowieso vergittert, mit Signalgebern ausgestattet, die alles Verdächtige an die Security der Siedlung melden. Und während er noch ein paar andere Sicherheitsmassnahmen beschrieb, die Teil seines Lebens sind und dabei an seinen kürzlichen Besuch in der Schweiz zurückdachte, „dann wohnen wir schon irgendwie in einer Festung.“ Rund ums Haus habe es nämlich noch eine hohe Mauer.
Was ihm letzten Winter in der Schweiz aufgefallen sei: Wir würden unsere vollgepackten Einkaufstaschen über die Strasse zum Auto tragen – also das mache man in Südafrika besser nicht.
Eben. Dachte ich. Ein Auto mieten und einfach aufs Gradwohl herumzufahren für vier Wochen? Da schaue ich mir die Sicherheitsprobleme der weissen Südafrikaner lieber in der Tagesschau an. In einem dieser Einsfünzigberichte vor dem Wetter. Wenn schon.
Südafrika war vom Tisch.
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