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Freitag, Juli 24, 2009

Abschied von London

Heute, so gegen zehn Uhr, fahren wir weiter. Es geht nordwärts Richtung Schottland. Wir wissen noch nicht, wo wir heute einen Zwischenstopp einschalten werden. Möglich wäre ein solcher beispielsweise in York. Da waren wir auch noch nie.

Es waren zwei erlebnisreiche Tage in London. Was ins Auge sticht: Die Stadt ist so was von sauber, sie könnte auch in der Schweiz liegen. Wobei wenn ich da an Basel denke...


Zum Abschied noch drei Bilder, die mich am meist beeindruckt haben. Da ist zuallererst dieser Prachtsbau der Heilsarmee. Das weltweite Hauptquartier der christlichen Heilsbringer ist ein stolzer Glasbau, der den Vergleich mit den umliegenden Verwaltungsgebäuden von Banken und Versicherungsgesellschaften nicht scheuen muss. Und wenn die helle Nachmittagssonne sich in der gläsernen Fassade spiegelt, glaubt man der Inschrift beim Eingang aufs Wort: "Jesus sagt: Ich bin das Licht."


Der zweite Gegenstand, der mich beeindruckte, sah ich auf der Herrentoillette in der Tate Modern. Womit auch gleich gesagt ist, dass man nicht hierher kommt, um sich Kunst anzusehen, sondern diesen Bau. Er ist als Ausstellungsgebäude in Irrtum, wie das Gerry-Museum in Bilbao. Wie man ein Haus baut, das der Kunst den Vortritt lässt, können angehende Architekten in Riehen am Beispiel der Fondation Beyler studieren. Ach ja, es handelt sich um einen Wickeltisch.

Das letzte Bild aus London spricht für sich selbst, das Stichwort dazu Four O'Clock Tea: